Bist du bereit für ein ganz neues Lebensgefühl?

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Leuchtturm deiner Seele
– Transformation mit Karolin Zocher –
1. PRÄAMBEL
Diese AGB gelten für alle Dienstleistungen von Karolin Zocher (nachfolgend “Anbieterin”), insbesondere für Rapid Transformational Therapy (RTT®) Sitzungen in Einzel- oder Gruppensettings, sowohl in Präsenz als auch online, sowie für zukünftig angebotene Workshops, digitale Produkte und Audioaufnahmen
Die Anbieterin arbeitet auf Grundlage der Methode Rapid Transformational Therapy (RTT®) nach Marisa Peer. RTT® ist eine hypnosebasierte Technik der Persönlichkeitsentwicklung und dient der Aktivierung eigener Ressourcen und positiven Veränderung. RTT® ist keine Psychotherapie im Sinne des Psychotherapeutengesetzes und keine Ausübung der Heilkunde im Sinne des Heilpraktikergesetzes – es werden keine Diagnosen gestellt und keine medizinischen Behandlungen durchgeführt. RTT® ersetzt keine psychologische oder ärztliche Behandlung; die Methode kann therapiebegleitend wirken, stellt jedoch keinen Ersatz für professionelle medizinische, psychotherapeutische oder heilpraktische Maßnahmen dar. Entsprechend werden keine Heilversprechen abgegeben.
Die Anbieterin verfügt über keine Heilzulassung; ihre Tätigkeit erfolgt ausschließlich außerhalb der Heilkunde. Klient:innen, die unter behandlungsbedürftigen psychischen oder körperlichen Erkrankungen leiden, sind angehalten, einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten zu konsultieren. Die Teilnahme an RTT- Sitzungen erfolgt auf eigene Verantwortung – jede:r Klient:in sollte sich in einer stabilen mentalen und körperlichen Verfassung befinden.
RTT-Sitzungen und coachende Gespräche dienen der Unterstützung der Klient:innen bei der persönlichen Weiterentwicklung. Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Erfolg; Gegenstand des Vertrages ist die vereinbarte Dienstleistung als solche, nicht ein garantiertes Ergebnis. Die AGB regeln die generellen Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit; der konkrete Ablauf und Inhalt einzelner Sitzungen wird einvernehmlich zwischen Anbieterin und Klient:in festgelegt.
2. BESTELLPROZESS UND VERTRAGSSCHLUSS IM ONLINE-SHOP
2.1. Die Präsentation von Dienstleistungen auf der Website der Dienstleisterin, die sich dort über eine Schaltfläche erwerben lassen, stellt lediglich eine unverbindliche Aufforderung an die Besucher der Website bzw. des Shops dar, der Dienstleisterin ein Vertragsangebot zu unterbreiten.
2.2. Die Absendung der Buchung im Shop durch Klick auf die Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ oder „kaufen“ stellt ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags seitens des Besuchers bzw. Auftragsgebers dar.
2.3. Die Dienstleisterin bestätigt den Eingang der Bestellung unmittelbar durch eine automatisch generierte E-Mail („Eingangsbestätigung“). Diese Nachricht stellt noch keine Annahme des Angebots auf Abschluss eines Vertrags dar. Ein wirksamer Vertrag kommt erst mit dem Eingang einer weiteren E-Mail („Bestellbestätigung“) oder durch Zusendung der bestellten Ware oder Erbringung der Dienstleistungen zustande.
2.4. Die Auftragnehmer können im Onlineshop Waren oder Dienstleistungen zum Kauf zur Buchung auswählen, indem sie diese durch Klick auf den entsprechenden Button in den Warenkorb legen. Im Warenkorb können die Auftragnehmer jederzeit die gewünschte Stückzahl ändern oder ausgewählte Waren oder Dienstleistungen ganz entfernen.
2.5. Wenn die Auftragnehmer die Bestellung abschließen wollen, navigieren sie zum Warenkorb, wo sie durch den weiteren Bestellprozess geleitet werden.
2.6. Am Ende des Bestellprozesses gelangen die Auftragnehmer auf eine Seite, in welcher die wesentlichen Artikelangaben einschließlich zusätzlich anfallender Kosten nochmals zusammengefasst sind. Bis zu diesem Zeitpunkt können sie ihre Eingaben korrigieren bzw. von der Vertragserklärung Abstand nehmen. Erst durch anschließendes Betätigen des Buttons „zahlungspflichtig bestellen“ oder „kaufen“ geben sie ein verbindliches Angebot ab.
2.7. Die Dienstleisterin bietet auch individuelle Beratung an. Die entsprechenden Konditionen hängen von der jeweiligen Auftragslage ab und werden individuell vereinbart.
3. LEISTUNGSBESCHREIBUNG
3.1. Die Leistungen der Dienstleisterin basieren auf der RTT-Methode. Sie bietet insbesondere Sitzungen und Betreuung nach der RTT-Methode an. Die Dienstleisterin nutzt die Methode ausschließlich im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Erfolge und Fortschritte können dabei nicht garantiert werden. Die Wirkungen und Effekte hängen maßgeblich von der Mitarbeit der Auftraggeber ab (vgl. 4).
3.2. Die Dienstleistungen dienen nicht der Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden. Die Dienstleisterin bietet keine heilkundlichen Leistungen an. Bei den Leistungen handelt es sich weder um eine medizinische noch um eine psychotherapeutische Leistung. Das Angebot ist für Personen mit Erkrankungen oder Leiden, die einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Abklärung oder Behandlung bedürfen, weder bestimmt noch geeignet. Dies gilt insbesondere bei Epilepsie oder Psychosen. Wenn ein Interessent oder Auftraggeber unter Beschwerden oder einer Erkrankung leidet oder diesbezüglich Bedenken und Fragen hat, wird er gebeten, sich bitte umgehend an einen Arzt oder Psychotherapeuten zu wenden, bevor er die Dienstleistungen beansprucht. Niemals sollte ohne Absprache mit einem Arzt oder Psychotherapeuten eine begonnene Behandlung verändert oder abgebrochen werden. Dies gilt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten.
3.3. Die Inanspruchnahme von Sitzungen läuft wie folgt ab:
Zunächst findet ein kostenloses, kurzes Erstgespräch statt. Dieses dient dazu, herauszufinden, ob Ausschlussgründe für die Inanspruchnahme der Dienstleistung vorliegen. Dabei ist es wichtig, dass die Auftraggeber offen und reflektiert sind sowie ehrliche Angaben machen. Die Auftraggeber werden daher insbesondere gefragt, ob eine psychische Erkrankung oder andere Ausschlussgründe vorliegen oder vorliegen könnten. Wird dies bejaht, wird eine weitere Inanspruchnahme der Dienstleistung abgelehnt und erfolgt ein Verweis auf Fachpersonal.
Nach dem Erstgespräch kann eine Sitzung oder ein Paket von Sitzungen kostenpflichtig gebucht werden. Bei oder nach Vertragsschluss werden die im gebuchten Paket enthaltenen Folgetermine vereinbart.
Im ersten kostenpflichtigen Termin, dem so genannten Aufnahmegespräch, füllen die Parteien ein detailliertes Aufnahmeformular aus. Anschließend erhalten die Auftraggeber ein Erklär-Audio zum Thema Hypnose. Beim nächsten Termin (ca. 15 Minuten) können Fragen zur Hypnose gestellt werden. Beim Folgetermin, ca. 7 Tage später, findet die erste RTT-Sitzung statt. Während jeder Sitzung zeichnet die Dienstleisterin ein persönliches Transformations-Audio auf. Dieses wird im Anschluss per E-Mail an die Auftraggeber versendet. Das Transformations-Audio soll täglich über einen Zeitraum von 21 Tagen morgens oder abends angehört werden. Nach 7 und 14 Tagen nach einer Sitzung findet ein kurzes Begleitgespräch (ca. 10 Minuten) statt. Nach 21 Tagen erfolgt ein Abschlussgespräch (ca. 20 Minuten).
3.4. Stellt sich nach Vertragsschluss im Aufnahmegespräch – trotz des zuvor durchgeführten kostenlosen Erstgesprächs – heraus, dass bei dem/der Klient:in eine psychische Vorerkrankung oder ein sonstiger Ausschlussgrund vorliegt oder vorliegen könnte, der die Anbieterin an der sachgerechten Durchführung ihrer Leistung hindert, so beträgt die Vergütung 50 % des vereinbarten Honorars.
Dies gilt nicht, wenn der Anbieterin bereits vor Beginn des Aufnahmegesprächs positive Kenntnis von solchen Ausschlussgründen vorlag.
3.5. Sollte sich nach dem Erstgespräch herausstellen, dass eine Durchführung der vereinbarten Leistung aufgrund fehlender sprachlicher Verständigungsmöglichkeiten oder sonstiger erheblicher Kompatibilitätsprobleme zwischen der Anbieterin und dem/der Klient:in nicht sinnvoll oder nicht möglich ist, behält sich die Anbieterin vor, die Leistung nicht durchzuführen. In diesem Fall wird die bereits gezahlte Vergütung vollständig zurückerstattet. Weitere Ansprüche des/der Klient:in sind ausgeschlossen.
3.6. Bei den Gesprächen, insbesondere während der Sitzungen, können sehr persönliche Themen zur Sprache kommen. Insbesondere mittels Hypnose kann dabei auch auf unterbewusste Themen und Erinnerungen zugegriffen werden.
3.7. Während der Hypnose behält der Kunde die Kontrolle über seine Gedanken. Der Kunde kann die Hypnose jederzeit selbstständig beenden.
3.8. Die Gespräche finden vor Ort in den Geschäftsräumen der Dienstleisterin oder online mittels einer Videokonferenzsoftware statt.
3.9. Die Termine werden jeweils im Vorhinein vereinbart, der jeweilige Folgetermin wird am Ende einer jeden Sitzung festgelegt.
3.10. Es gilt zusätzlich die jeweils aktuelle, detaillierte Leistungsbeschreibung, welche eine Anlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen darstellt.
3.11. Sofern im Einzelfall in Absprache mit einer behandelnden Arzt:in oder einer behandelnden Therapeut:in festgestellt wird, dass die Durchführung einer RTT-Sitzung begleitend förderlich sein kann, ist eine solche Sitzung zulässig. Voraussetzung hierfür ist die vorherige ausdrückliche Zustimmung des behandelnden Fachpersonals.
3.12. Die Anbieterin übernimmt keine medizinische oder therapeutische Verantwortung. Die Verantwortung für die medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung verbleibt, soweit rechtlich zulässig, auch nach Durchführung der RTT-Sitzung bei dem behandelnden Arzt:in bzw. der behandelnden Therapeut:in.
4. KOOPERATION & EIGENVERANTWORTLICHKEIT
Die Dienstleistungen setzen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Mitarbeit der Auftraggeber voraus. Die Wirkungen der Dienstleistungen hängen maßgeblich davon ab, dass die Auftraggeber sich auf die Unterstützung einlassen und insbesondere folgende Grundsätze beachten:
· Keine Inanspruchnahme der Dienstleistungen ohne Absprache mit einem Arzt oder Psychotherapeuten bei Beschwerden oder Leiden, die einer ärztlichen Behandlung oder Abklärung bedürfen, insbesondere nicht, bei psychischen Erkrankungen, Epilepsie oder anderen ernsten Erkrankungen oder diesbezüglichen Anhaltspunkten
· Fokus auf Ziele und Wünsche, nicht auf das, was man nicht will
· Verlässlichkeit
· Ehrlichkeit und Offenheit in der Kommunikation mit mir
· Selbstreflektion, insbesondere von Gedanken und Gefühlen
· Offene Feedbackkultur
· Vollständige Eigenverantwortung für die eigene Entwicklung, die eigenen Entscheidungen und Handlungen;
dies schließt mit ein, sich dem Prozess vollständig zu widmen und dafür ausreichende Zeit und Ressourcen vorzuhalten
· Anhören des Transformations-Audios für mindestens 21 Tage
5. MINDERJÄHRIGE KLIENT:INNEN
5.1. Personen unter 18 Jahren (minderjährige Klient:innen) dürfen die Dienstleistungen der Anbieterin nur in Anspruch nehmen, wenn ein Erziehungsberechtigter dem Vertragsschluss ausdrücklich zustimmt. Die Anmeldung und Terminvereinbarung muss in diesem Falle durch die Erziehungsberechtigten erfolgen. Vor Beginn der ersten Sitzung mit einem Kind/Jugendlichen sollte ein Vorgespräch unter Beteiligung des Minderjährigen und der Eltern stattfinden, um Ziele und Ablauf zu besprechen. Voraussetzung für die gemeinsame Arbeit ist die freiwillige Einwilligung des Kindes/Jugendlichen in die Sitzung – das Kind darf nicht gegen seinen Willen teilnehmen.
5.2. Der Vertrag über Coaching/RTT mit einem Minderjährigen kommt nur zustande, wenn ein personensorgeberechtigter Elternteil (oder gesetzlicher Vormund) schriftlich den Behandlungsvertrag abschließt und damit auch diese AGB akzeptiert. Die Eltern übernehmen damit die vertraglichen Pflichten (insbesondere Zahlungspflicht). Ohne unterschriebene Einwilligungserklärung der Eltern und die Zustimmung des Kindes findet keine Sitzung mit Minderjährigen statt.
5.3. Die Dienstleistungen der Anbieterin richten sich ausschließlich an gesunde Kinder; das Kinder- und Jugend-Coaching ist eine Dienstleistung außerhalb der Heilkunde. Liegen beim Kind/Jugendlichen behandlungsbedürftige psychische Störungen vor, ist zunächst eine ärztliche oder therapeutische Abklärung erforderlich. Die Anbieterin behält sich vor, in bestimmten Fällen die Begleitung durch einen Elternteil während der Sitzung zu verlangen oder die Übernahme des Falls abzulehnen, falls sie die Methoden für nicht geeignet erachtet.
5.4. Die Anbieterin wird Inhalte aus Sitzungen mit Minderjährigen vertraulich behandeln. Gegenüber den Erziehungsberechtigten wird sie nur solche Informationen weitergeben, die für das Wohl des Kindes oder den Verlauf des Coachings relevant sind, oder sofern eine gesetzliche Verpflichtung zur Informationsweitergabe besteht.
6. NUTZUNG VON AUDIOAUFNAHMEN UND UNTERLAGEN
6.1. Im Rahmen von RTT-Sitzungen kann die Anbieterin der Klient:in persönliche Audioaufnahmen (z.B. Hypnose- oder Meditationstracks als MP3) zur Verfügung stellen. Diese Aufnahmen dienen der Unterstützung des Veränderungsprozesses und sind individuell auf die Klient:in zugeschnitten. Gleiches gilt für etwaige schriftliche Unterlagen, Übungsblätter oder andere digitale Inhalte, die die Anbieterin im Zuge der Leistungserbringung bereitstellt.
6.2. Alle von der Anbieterin bereitgestellten Materialien (Audiofiles, PDFs, Handouts usw.) sind urheberrechtlich geschützt. Die Rechte daran liegen bei der Anbieterin. Diese Unterlagen und Aufnahmen dürfen ausschließlich zum persönlichen Gebrauch der Klient:in verwendet werden. Keine Weitergabe oder Vervielfältigung: Die Klient:in darf die Aufnahmen oder Unterlagen nicht an Dritte weitergeben, reproduzieren, veröffentlichen oder in sonstiger Weise vervielfältigen – weder vollständig noch auszugsweise, und zwar weder während der laufenden Vertragsbeziehung noch nach deren Ende.
6.3. Eine kommerzielle Nutzung der von der Anbieterin erstellten Audioaufnahmen ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung der Anbieterin untersagt. Zuwiderhandlungen können zivilrechtliche Schritte nach sich ziehen.
6.4. Aus Gründen des Persönlichkeits- und Datenschutzes ist es der Klient:in nicht gestattet, während Sitzungen eigene Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen anzufertigen, es sei denn, die Anbieterin hat dem ausdrücklich vorher zugestimmt.
7. VERGÜTUNG UND ZAHLUNG
7.1. Alle angegebenen Honorare verstehen sich in Euro exklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Derzeit fällt aufgrund der Kleinunternehmerregelung gem. § 19 UStG keine Umsatzsteuer an.
7.2. Es wird Vorkasse vereinbart. Vom Kunden ist eine Anzahlung in Höhe von 1/3 der Auftragssumme zu leisten. Die Anzahlung ist bis spätestens 7 Tage vor dem ersten Termin (bei Sitzungen vor dem Aufnahmegespräch) zu zahlen.
7.3. Rechnungen werden elektronisch per E-Mail oder als Ausdruck bereitgestellt. Die Rechnungsbeträge sind sofort fällig. Die gesonderte und ausdrückliche Vereinbarung einer Ratenzahlung ist möglich, ohne dass darauf ein Anspruch besteht. Im Falle einer Ratenzahlung beträgt die nach dem Erstgespräch vorzuleistende erste Rate mindestens 222,00 Euro.
7.4. Zahlungen sind mittels SEPA-Überweisung zu leisten. Sollte dies nicht möglich sein, weil der Wohnsitz außerhalb des SEPA-Raums liegt, so hat die Zahlung mittels Wise zu erfolgen.
7.5. Ich weise darauf hin, dass sich die ausgeschriebenen Honorare im Laufe der Zeit verändern können. Nach Buchung einer bestimmten Anzahl an Sitzungen können für eine erneute Buchung andere Honorare gelten.
7.6. Erfolgt innerhalb der 7-Tages-Frist keine Zahlung, ist die Dienstleisterin berechtigt, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Sie ist zudem berechtigt, eine pauschale Mahngebühr in Höhe von 5,00 Euro pro Mahnung zu erheben, falls sich der Auftraggeber im Zahlungsverzug befindet. Den Auftraggeber wird der Nachweis gestattet, dass ein wesentlich geringerer Schaden als diese Pauschale oder gar kein Schaden entstanden ist.
7.7. Bei Zahlung mittels einer von einem externen Zahlungsdienstleister angebotenen Zahlungsart gelten regelmäßig zusätzlich die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters. Etwaige Rückzahlungen veranlasst die Dienstleisterin über die von den Auftraggebern verwendete Zahlungsmethode. Bei Zahlung per Vorkasse, wird die Rücküberweisung an das Konto angewiesen, von dem die Überweisung getätigt wurde.
8. TERMINVERSCHIEBUNGEN, VERGÜTUNG BEI ANNAHMEVERZUG
8.1. Sämtliche Termine eines gebuchten Behandlungspakets sind verbindlich und als Einheit zu betrachten. Die Termine sind einzuhalten. Wird ein Termin aus einem Gesamtpaket aus mehreren Terminen nicht wahrgenommen, so verfällt dieser Termin ersatzlos. Anspruch auf einen Ersatztermin besteht nicht.
8.2. Die Dienstleisterin gewährt die Möglichkeit, einen vereinbarten Termin einmalig kostenfrei zu verschieben, sofern die entsprechende Bitte die Dienstleisterin bis spätestens 24 Stunden vor dem Beginn des vereinbarten Termins auf den offiziell angegebenen Kontaktwegen erreicht. Eine zweite kostenfreie Verschiebung gewährt die Dienstleisterin nur in besonderen Ausnahmefällen wie Krankheit, Unfall, Todesfälle oder bei unverschuldeten technischen Problemen. Voraussetzung dafür ist die Vorlage eines ärztlichen Attests oder anderer geeigneter und gleichwertiger Nachweise. Sämtliche Möglichkeiten zur Terminverschiebung werden auf freiwilliger Basis aus Kulanz angeboten. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
8.3. Hält der Auftraggeber einen Termin nicht ein und gerät in Annahmeverzug, so kann die Dienstleisterin für die infolge des Verzugs nicht geleisteten Dienste die vereinbarte Vergütung verlangen, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein.
Die Dienstleisterin muss sich jedoch den Wert desjenigen anrechnen lassen, was sie infolge des Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung ihrer Dienste erworben hat oder zu erwerben böswillig unterlassen hat.
8.4. Hat der/die Klient:in ein Gesamtpaket mit mehreren Sitzungen bereits vollständig bezahlt, so wird bei Nichtteilnahme am Aufnahmegespräch lediglich die verbleibende Anzahl an Sitzungen (z. B. zwei von drei Terminen) angeboten, sofern die Anbieterin die Zusammenarbeit fortsetzen möchte. Sollte der/die Klient:in bis dahin bereits darüberhinausgehende Leistungen erbracht haben, werden diese zurückerstattet, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Erscheint der/die Klient:in nicht zum Aufnahmegespräch oder zeigt sich im Gespräch eine fehlende Grundlage für eine sinnvolle Zusammenarbeit, behält sich die Anbieterin vor, die weitere Zusammenarbeit abzulehnen. In diesem Fall werden etwaige noch nicht in Anspruch genommene Leistungen i.H.d. prozentualen Betrages erstattet, sofern nichts anderes vereinbart ist.
8.5. Für die Berechnung der zu zahlenden Vergütung bei anderen abgesagten oder versäumten Terminen, insbesondere bezüglich Sitzungen, gelten zur Vereinfachung im Ausgangspunkt folgende Regeln:
Bei Absage bis 5 Tage vor dem Termin Vergütung wird vollständig erlassen
Bei Absage bis 24 Stunden vor dem Termin Vergütung in Höhe von 50% des vereinbarten Honorars
Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder Volles Honorar
Nichterscheinen ohne Absage
8.6. Die in dieser Ziffer genannten Sätze dienen der Vereinfachung. Das tatsächlich zu zahlende Ausfallhonorar kann nach den gesetzlichen Vorschriften niedriger als diese Sätze ausfallen, wenn mehr anzurechnen ist. Den Auftraggebern bleibt es unbenommen, nachzuweisen, dass der Wert desjenigen, was die Dienstleisterin infolge des Unterbleibens der Dienstleistung erspart oder durch anderweitige Verwendung ihrer Dienste erworben hat oder zu erwerben böswillig unterlassen hat, höher ausfällt. Die gesetzliche Darlegungs- und Beweislast bleibt unberührt.
Die nach dieser Ziffer geleisteten Zahlungen werden auf einen etwaigen Schadensersatzanspruch angerechnet.
9. URHEBERRECHT
Sämtliche von der Dienstleisterin bereitgestellten Materialien (bspw. Gruppenhypnosen und Transformations-Audios) genießen urheberrechtlichen Schutz. Sämtliche Rechte daran verbleiben bei der Dienstleisterin. Sie werden den Auftraggebern ausschließlich zum privaten Gebrauch bereitgestellt. Eine darüberhinausgehende Nutzung ist untersagt, dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Weitergabe, Weiterveräußerung, oder eine öffentliche Zugänglichmachung. Abweichungen setzen meine vorherige gesonderte schriftliche Zustimmung voraus.
Eine Verletzung dieser Regelung löst eine Vertragsstrafe aus. Die Höhe ist nach billigem Ermessen, welches gemäß den gesetzlichen Vorschriften gerichtlich überprüfbar ist, zu bestimmen. Eine gezahlte Vertragsstrafe ist auf einen Schadensersatzanspruch anzurechnen.
10. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG
10.1. Die Anbieterin haftet der Klient:in gegenüber für Schäden – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher (leichter) Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), jedoch der Höhe nach begrenzt auf die bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schäden. Eine wesentliche Vertragspflicht in diesem Sinne ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Klient:in regelmäßig vertrauen darf.
10.2. Für einfache Fahrlässigkeit haftet die Dienstleisterin nur
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für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf),
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nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG),
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nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie
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nach anderen gesetzlichen Bestimmungen, wenn und soweit diese eine Haftung zwingend vorschreiben bzw. soweit diese eine Haftungsbeschränkung und/oder einen Haftungsausschluss nicht gestatten.
10.3. Im Übrigen ist eine . Insbesondere übernimmt die Anbieterin jedweder Art, die daraus entstehen, dass die Klient:in die im Coaching/der RTT-Sitzung besprochenen Inhalte anwendet oder umsetzt. der Klient:in wegen oder indirekter Folgeschäden sind – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
10.4. Schäden, die durch ein Verhalten der Klient:in verursacht werden, z.B. durch Verschweigen von Vorerkrankungen, vorzeitigen Abbruch der Sitzung oder mangelnde Mitwirkung, liegen im Verantwortungsbereich der Klient:in. Die Anbieterin übernimmt dafür keine Haftung. Die Klient:in wurde darauf hingewiesen, dass sie gesundheitliche Beschwerden stets mit einem Arzt abklären muss und eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten etc. unterlässt; erfolgt dies dennoch, handelt sie eigenverantwortlich.
10.5. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Für solche Schäden haftet die Anbieterin nach den gesetzlichen Vorschriften unbegrenzt.
10.6. Im Übrigen ist die Haftung des Dienstleisters ausgeschlossen.
10.7. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Dienstleisters.
11. ELEKTRONISCHE KOMMUNIKATION
11.1. Der Auftraggeber stimmt ausdrücklich zu, dass die Kommunikation zwischen ihm und der Dienstleisterin elektronisch, insbesondere über unverschlüsselte E-Mails, stattfindet. Ihm ist bekannt, dass unverschlüsselte E-Mails nur eine eingeschränkte Sicherheit und Vertraulichkeit gegenüber verschlüsselten Kommunikationsmitteln bieten.
11.2. Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die von der Dienstleisterin versandten E-Mails empfangen werden können. Er hat zudem sicherzustellen, dass der Empfang von E-Mails nicht durch Sicherheits- oder Spameinstellungen verhindert wird.
12. DATENSCHUTZ UND VERTRAULICHKEIT
12.1. Es gilt die Datenschutzerklärung in der jeweils aktuellen Fassung, welche auf der Website (karolintransformation.com) oder auf Anforderung jederzeit eingesehen werden kann. Diese regelt das Nähere und mögliche Ausnahmen.
12.2. Insbesondere bestehen folgende Ausnahmen:
· der Auftraggeber befindet sich in ernster und erheblicher, insbesondere in Lebensgefahr, oder stellt für sich oder andere
eine solche ernstzunehmende erhebliche Gefahr dar,
· es bestehen gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen oder
· die Dienstleisterin ist gesetzlich zur Weitergabe der Informationen verpflichtet.
12.3. Eine gesetzliche Schweigepflicht besteht nicht, da die Dienstleisterin keine Berufsgeheimnisträgerin ist. Daher besitzt sie auch kein Zeugnisverweigerungsrecht.
13. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
13.1. Die Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch.
13.2. Für das Vertragsverhältnis gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-
Kaufrechts.
13.3. Zuständig für Rechtsstreitigkeiten aus und in Zusammenhang mit unter Einbeziehung dieser AGB geschlossener Verträge sind die Gerichte der Bundesrepublik Deutschland. Für Verbraucher mit Wohnsitz in der Europäischen Union, aber in einem anderem EU-Mitgliedstaat als die Dienstleisterin, gilt dies nicht.
13.4. Ist der Auftraggeber Unternehmer, Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder Verbraucher mit Sitz im EU-Mitgliedsstaat, in dem die Dienstleisterin ihren Sitz hat, so ist für den Gerichtsstand aller Streitigkeiten, die aus und in Zusammenhang mit unter Einbeziehung dieser AGB geschlossener Verträge stehen, der Sitz der Dienstleisterin maßgeblich.
13.5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB einschließlich dieser Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmungen treten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen.
Stand: Dezember 2025